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SOZIALSTARTER

das Innovationsprogramm für soziale Ideen

Soziale Innovation ist ein Schlüssel für zukunftsfähige Gesellschaften. Darunter verstehen wir die Entwicklung kreativer Ideen und neuer Angebote für und mit Menschen.
Denn neben Umwelteinflüssen oder politischen und strukturellen Rahmenbedingungen, verändern sich auch die Werte und Bedürfnisse der Menschen selbst. Diesen Veränderungen können wir nur mit innovativen und kreativen Lösungsansätzen begegnen.

Die erste Runde des Sozialstarter-Programms wurde am 2. Juli 2020 beendet. Die neue Ausschreibung kommt im Herbst 2020, über unseren Newsletter, Facebook und instagram erfahrt ihr, wann es so weit ist! Die nächste Runde Sozialstarter-Programm startet im Frühjahr 2021.

Ansprechpartner*in

Das Curriculum

Im Sozialstarter-Programm fördern wir Social Startups mit Wissen, Netzwerk und Co-Working dabei ihre innovative soziale Idee zu einem Geschäftsmodell zu entwickeln und somit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Konkret machen wir das durch:

  • Teilnahme an vier Lernmodulen zur Entwicklung sozialunternehmerischer Kompetenzen
  • Know-how in den Bereichen innovative Organisationsentwicklung, Social Entrepreneurship, Non-Profit Management, Fundraising & Kreativmarketing
  • Aktive Vernetzung mit Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen und regionalen Unternehmen der Social Business Szene und Co-WorkerInnen im Kreativpark Lokhalle
  • Überregionale Sichtbarkeit durch on- und offline Berichterstattung
  • Nutzung von Arbeitsplätzen und Meetingräumen des Social Innovation Labs im Freiburger Kreativpark Lokhalle für vorerst ein halbes Jahr. Details dazu entnehmt bitte der Ausschreibung „Co-Working im Social Innovation Lab“.
  • Sozialstarter Award (mit Preisgeld, gesponsort von der Heidehof Stiftung), Social Innovation Day

Interessiert? So kannst Du Dich auf dem Laufenden halten, wann die nächste Bewerbungsphase für das Sozialstarter-Programm beginnt: Newsletter des Grünhof (etwas runterscrollen), Facebook, Instagram.

vision-ziele
Modul 1
Soziale Innovationen erfolgreich entwickeln

Einführung in Social Entrepreneurship und Design Thinking.

theory of change
Modul 2
Soziale Innovationen wirksam gestalten

Prototyping und Entwicklung einer Wirkungslogik.

finanzierung
Modul 3
Soziale Innovationen nachhaltig finanzieren

Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und Entwicklung eines passgenauen Finanzierungsmodells.

Modul 4
Soziale Innovationen zielgerichtet kommunizieren

Hands on Marketing-Session und Entwicklung eines Pitch Decks.

Social Innovation Day
Soziale Innovationen vernetzen und in die Welt hinaustragen

Die Projekte der ersten Runde im Sozialstarter Programm

Von März - Juni 2020 entwickelten diese sieben Social Startups ihre innovativen sozialen Ideen zu zukunftsfähigen Produkten und Dienstleistungen:
Adulty

Die Vereinbarkeit der eigenen Karriere mit der Gründung einer Familie ist eine Herausforderung, vor der alltäglich viele gut ausgebildete Menschen stehen. Gleichzeitig fehlt es in vielen mittelständischen Unternehmen an qualifizierten Fachkräften, um Projekte zukunftsorientiert zu gestalten.
Mit ADULTY wollen Marlene, Charlotte und Jakob zwei Fliegen mit einer Klatsche erwischen: gut ausgebildete, motivierte Eltern werden mit Unternehmen zusammengebracht, um weiter an Projekten zu arbeiten. Dabei werden flexible Arbeitszeitmodelle und die Betreuung der Kinder angeboten. Win-Win für alle Beteiligten!

Futur F

Sara und Eva von Futur F setzen sich für die Gender-Balance in der Gründungslandschft ein. Denn: nur bei 15,7% der Startup-Gründungen sind Frauen beteiligt! Damit sich das ändert, setzt der Futur F e.V. bei den Gründungsberatungen und -programmen an und sensibilisiert diese zu den Themen gender-balance und Diversität. Umdenken und konkrete Frauenförderung sind angesagt! Außerdem sind gemischte Teams nachgewiesenermaßen erfolgreicher, innovativer und treffen die besseren Entscheidungen. Gleichberechtigung lohnt sich also für alle!

responsible AI

Die interdisziplinäre Forschungsgruppe der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beschäftigt sich damit, wie sich ein verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz gestalten lässt. Denn klar, die digitale Welt bietet uns allen ganz wunderbare Möglichkeiten, die uns den Alltag erleichtern oder – etwa in der Medizintechnik – maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Auch die Sozialen Entrepreneure*innen setzen vermehrt auf Künstliche Intelligenz und nehmen sich so der sozialen Herausforderungen an. Aber wie wird garantiert, dass die auch auf ethisch vertretbare Weise gehandhabt wird? Darum kümmert sich Responsible AI!

Naturcamp

Wir in Südbaden sind sonnenverwöhnt und umgeben vom wunderbaren Schwarzwald. Warum also wegfahren? Oder fliegen!? Doro und Joachim vom NATURCAMP FREIBURG wollen einen Ferienort schaffen, in dem (Familien-)urlaub in der Natur gemacht werden kann. Und zwar bezahlbar, regional, inklusiv, ressourcenschonend und genauso aufregend wie in der Ferne!

Return For Good

Antonio kam die Idee zu GOODS SHARING nach einer erschreckenden Erfahrung bei der Reklamation eines Rucksackes im Onlinehandel. Er würde den leicht defekten Rucksack nur dann ersetzt bekommen, wenn ihn nachweislich zerstörte. Antonio war fassungslos, denn eigentlich war das Teil doch noch gut! Also nicht lange gefackelt: er entwickelt nun ein Verteilersystem, mit dem reklamierte Ware an Bedürftige Menschen und Organisationen weiterverteilt wird, anstatt in der Tonne zu landen. Damit in Zukunft weniger Ressourcen sinnlos verschwendet werden!

Die Keksmacher

Die Keks-Macher ist eine Initiative aus unserem Innovationsprogramm Sozialstarter 2020. Freiburg, freu‘ dich auf leckere und biologische Kekse, Snacks und Kuchen aus der inklusiven Back-Manufaktur!
Patricia (li) bietet in ihrer Bäckerei und rund um den Verkauf der Produkte individuelle Praktika und Arbeitsplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder Behinderungen an. Lilian (re) hat es geschafft: nach einem Praktikum ist sie nun fester Bestandteil des Teams und unterstützt beim Verkauf auf dem Freiburger Wochenmarkt.

Nähen verbindet

Verena näht schon seit dem Kindesalter und verkauft ihre Designs unter dem Label Butzelinedesign. Was sie außerdem beschäftigt, ist die Trennung der Lebenswelten verschiedener Generationen. Mit der Initiative „Nähen verbindet!“ wird das nun vereint: Grundschulkinder und ältere Menschen treffen sich zum gemeinsamen Nähen und bekommen so einen Einblick in die Lebenswelten der anderen Generationen. Während die Kinder von der Erfahrung der Älteren lernen, erfahren die Anerkennung von den Jüngeren. So werden das Gemeinschaftsgefühl und der soziale Zusammenhalt gestärkt.

Unsere Förderer

Das Sozialstarter Programm wird ermöglicht mit der Freundlichen Unterstützung der Heidehof Stiftung und der Deutsche Postcode Lotterie!