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SOZIALSTARTER

das Innovationsprogramm für soziale Ideen

Soziale Innovation ist ein Schlüssel für zukunftsfähige Gesellschaften und das Sozialstarter-Programm ist DAS Gründungs-und Innovationsprogramm für die soziale Szene! Darunter verstehen wir die Entwicklung kreativer Ideen und neuer Angebote für und mit Menschen.
Denn neben Lebensrealitäten, Umwelteinflüssen oder politischen und strukturellen Bedingungen verändern sich auch die Werte und Bedürfnisse der Menschen selbst. Diesen Veränderungen können wir nur mit innovativen und kreativen Lösungsansätzen begegnen. Und die entwickeln wir im Sozialstarter-Programm gemeinsam! Basierend auf Eurer Idee durchlauft ihr unter Anleitung von uns einen intensiven Prozess, in dem ihr Eure Vision nochmal von allen Seiten beleuchtet, sodass am Ende ein nachhaltig wirksames Angebot entsteht, das die Welt wirklich braucht und die Menschen direkt erreicht!

Die erste Runde des Sozialstarter-Programms wurde am 2. Juli 2020 beendet. Am 24. Februar 2021 hat die neue Runde begonnen. Welche Projekte ins Programm aufgenommen wurde seht ihr hier!

Ansprechpartner*in

Sozialstarter 2021

Ihr habt eine Idee, wie ihr die Welt zu einem sozialeren Ort machen könnt? Ihr wollt das wirklich umsetzen und glaubt daran, dass ihr damit etwas bewirken könnt? In einem komprimierten Innovationsprozess lernt ihr aus euren Ideen tragfähige und wirkungsvolle Angebote zu entwickeln und diese erfolgreich umzusetzen.

Unser Angebot

Wir fördern Projekte über 6 Monate (Februar-Juli 2021) mit allem was das SozialunternehmerInnenherz begehrt:

  • Sechs Module zur Entwicklung sozialunternehmerischer Kompetenzen: Hier vermitteln wir Know-how in den Bereichen innovative Organisationsentwicklung, Social Entrepreneurship, Non-Profit Management, Fundraising & Kreativmarketing
  • Aktive Vernetzung mit Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen und regionalen Unternehmen der Social Business Szene und Co-WorkerInnen sowie Alumni der Social Innovation Lab Community
  • Einer Community-Mitgliedschaft im Grünhof und damit Zugang zur Grünhof Community im Kreativpark Lokhalle
  • Überregionale Sichtbarkeit durch on- und offline Berichterstattung
  • Bei Bedarf: Nutzung von professioneller Arbeitsinfrastruktur (Arbeitsplätze und Meetingräume des Social Innovation Labs im Freiburger Kreativpark Lokhalle) für vorerst ein halbes Jahr.
  • Halböffentliche Abschlussveranstaltung zur Präsentation der im Programm entwickelten Idee inklusive Vernetzung mit lokalen Akteur/innen, Stiftungen, uvm.
  • Projektbegleitung durch eine/n professionellen Lotsen/in aus dem Social Innovation Lab Team

Wer kann teilnehmen?

  • Einzelpersonen und Teams mit einer innovativen sozialen Idee (mit Umsatzmodell oder ohne)
  • (angehende) Social Startups
  • (angehende) soziale Einzelunternehmer/innen
  • Gemeinnützige Organisationen (z.B. Vereine)

Wir wünschen uns Vielfalt nicht nur bei den eingereichten Ideen, sondern auch bei Gründer*innen und Teams. Menschen jeglichen Geschlechts und jeder Herkunft sind herzlich willkommen, sich für das Sozialstarterprogramm zu bewerben.

Was erwarten wir von den Projektteams?

  • Eine innovative Idee zur Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung, z.B. aus dem Bereich Pflege, Inklusion, Integration, soziale Teilhabe, demographischer Wandel, Kinderbetreuung, Digitalisierung für Randgruppen oder eine Idee, die zum Erreichen der SDGs beiträgt, …
  • die Bereitschaft, daraus ein zukunftsweisendes soziales Angebot zu entwickeln und umzusetzen, mit Umsatzmodell oder ohne,
  • Kommunikation über die Teilnahme am Sozialstarter-Programm,
  • Teilnahme an einem Vorgespräch und Formulierung von Zielen für das Projekt,
  • Bereitschaft und Zeit, zwischen den Lernmodulen am Projekt weiterzuarbeiten und das Gelernte umzusetzen (geschätzter Mindestzeitaufwand ca. ½ Tag pro Woche),
  • verbindliche Teilnahme der Projektteams an allen Lernmodulen sowie dem Abschlussevent an folgenden Terminen:

Das Curriculum

vision-ziele
Modul 1
Soziale Innovationen erfolgreich entwickeln

Einführung in Social Entrepreneurship und Design Thinking. Visionsfindung.

24. Februar 2021, 9:00 – 17:00 Uhr

theory of change
Modul 2
Soziale Innovationen wirksam gestalten

Die Idee abrunden und vernetzen: Feedback & Austausch mit Sozialstarter-Alumni und Experten*innen.

24. März, 17:00 – 21:00 Uhr

finanzierung
Modul 3
Soziale Innovationen wirkungsvoll umsetzen

Entwicklung eines Prototyps und einer Wirkungslogik

14. April 2021, 9:00 – 17:00 Uhr

Modul 4
Soziales Geschäftsmodell entwickeln & Soziale Innovationen finanzieren

Entwicklung einer Social Business Model Canvas und kennenlernen von Finanzierungsmöglichkeiten.

19. Mai 2021, 9:00 – 17:00 Uhr

 

Modul 5
Soziale Innovationen zielgerichtet kommunizieren

Hands on Marketing-Session.

23. Juni 2021, 9:00 – 17:00 Uhr

Pitchtrainig
Modul 6
Soziale Innovationen überzeugend präsentieren

Pitchtraining für die Abschlussveranstaltung.

30. Juni 2021, 17:00 – 21:00 Uhr

2020_07_02_SozialStarter-Award_HighRes-00487
Abschlussevent
Network & Challenge Event

Abschlussveranstaltung mit Pitches

7. Juli 2021, 17:00 – 21:00 Uhr

Die Projekte der zweiten Runde im Sozialstarter Programm

Von März - Juni 2021 entwickeln diese 11 Social Startups ihre innovativen sozialen Ideen zu zukunftsfähigen Produkten und Dienstleistungen:
Moderner Kunstverein

Der Moderne Kunstverein setzt sich mit sozialen Ungleichheiten der Jetztzeit auseinander und verwandelt diese gemeinsam mit Protagonist*innen in Ausstellungen im öffentlichen Raum. Dabei arbeitet der MKV mit sozialen Institutionen und Kultureinrichtungen zusammen. In den Ausstellungen werden u.a. stadtrelevante Themen sichtbar gemacht; dafür wird gezeichnet, fotografiert und interviewt. Außerdem besucht das MKV KunstMobilverschiedene öffentliche Orte und lädt dazu ein, gemeinsam und künstlerisch angeleitet an Werken zu sozialen Themen zu arbeiten. Die Projekte sind kostenlos und für alle zugänglich – so kann Kunst Nähe schaffen und Barrieren verringern.

Experinauten

Die Experinauten machen Science Shows und andere Bildungsprojekte mit naturwissenschaftlichem Charakter. MINT – Themen werden für ein vielfältiges Publikum aufbereitet, das damit sonst wenig Berührungspunkte hat. Außerhalb des Klassenzimmers und Labors wird ein naturwissenschaftliches Grundverständnis vermittelt und Neugier und Forschergeist geweckt. Als rein weibliches Team sind die Gründerinnen Role- Models in einer männerdominierten Szene!

Hüsemer Genussmarkt

Durch den Hüsemer Genußmarkt wird soziales, wirtschaftliches und ökologisches Handeln miteinander verbunden, indem eine Ölmühle, ein Hofladen und eine Rösterei gebaut werden. Dort werden Lebensmittel lokal, transparent, nachhaltig und inklusiv erzeugt und vermarktet. In direkter Nachbarschaft baut der Caritasverband ein Wohnhaus für 36 Menschen mit Behinderung, für die in diesem Projekt mehrere mittel- bis langfristige Arbeitsplätze entstehen. Die inklusiven Arbeitsplätze werden so Teil einer hochwertigen Wertschöpfungskette. Geplant sind außerdem Kooperationen mit örtlichen Landwirten, Förderung der Biodiversität und Veranstaltungen.

Intercultural Fashionhub

Der Intercultural Fashionhub fördert nachhaltige Mode von interkulturellen Freiburger Designerinnen und SchneiderInnen durch Vernetzung, Stärkung der Sichtbarkeit sowie durch die Schaffung von gemeinsamen Angeboten. Damit wird Menschen mit interkulturellem Hintergrund erleichtert, in der Modewelt Fuß zu fassen und Sichtbarkeit geschaffen. Nähwerkstätten, gemeinsame Verkaufsmöglichlichkeiten, Kooperation von Akteur:innen der Textil- und Modebranche sowie die Berücksichtigung nachhaltiger Nutzung von Rohstoffen und Produktionsweisen bildet das ganzheitliche Konzept von Intercultural Fashionhub.

Lebensmittelpunkte

Jeder Nachbarschaft ihren LebensMittelPunkt: damit Menschen in der ganzen Region Zugang zu sozial-ökologisch produzierten Lebensmitteln bekommen und nachhaltige Landwirtschaft gesichert werden kann. Das Projekt unterstützt die Vernetzung von Akteur:innen, den Aufbau von Kooperationen und Poolingmodellen, solidarische Preissysteme und die genossenschaftliche Organisation von Infrastrukturen. Modellhafte Lebensmittelpunkte werden in ihrem Aufbau begleitet, um herauszufinden, welche Modelle sich eignen, um soziale Fragen und Herausforderungen mit dem Bereich Ernährung und Verteilung zu verbinden und Lösungen zu schaffen.

Vote Rookie

Auf der Onlineplattform für politisches Engagement können junge Menschen für Politik begeistert werden. Vote Rookie entwickelt ein Konzept für eine Online-Demokratie Community, die auf einem Gamification Ansatz basiert. Zusätzlich ist ein Peer-2-Peer Programm geplant, bei dem unterrepräsentierte Menschen niedrigschwellig an Politik herangeführt werden. Das Projekt verbindet ein digitales mit einem Bildungskonzept und hat damit einen speziellen Fokus auf junge Menschen und ihre Bedürfnisse.

FRABS - Freiburger anonymisierter Behandlungsschein

Der FRABS ermöglicht auch den Menschen eine adäquate medizinische Versorgung, die keinen Zugang zum Gesundheitssystem haben. Menschen ohne Krankenversicherung, papierlose Migrant:innen, unversicherte EU und Nicht- EU- Bürger:innen verschafft der Freiburger Anonymisierte Behandlungsschein Zugang zu ambulanten und stationären ärztlichen Leistungen, Dolmetscher- Diensten, Heilbehandlungen wie beispielsweise Physiotherapie und gewährleistet die Kostenübernahme für Medikamente. In ärztlichen Sprechstunden wird ein anonymisierter Behandlungsschein ausgestellt und eine Sozialberatung angeboten. Mit dem FRABS stellen sich die Betroffenen dann ohne Angst vor einer Abschiebung bei eine:r Ärzt:in ihrer Wahl vor.

 

Bunte Füchse Naturkindergarten

Bunte Füchse ist ein Naturkindergarten für Menschen mit und ohne Behinderung, um gemeinsame Vielfalt zu leben. Es sollen Arbeitsplätze außerhalb geschlossener Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Durch eine Kombination von Montessori und Naturpädagogik entsteht ein Ort für nachhaltige Entwicklung, an dem Kinder Achtsamkeit im Umgang mit Menschen und Tieren erleben können.

Neue Wege Emmendingen e.V. i.G.

Im Zentrum von Emmendingen entsteht eine selbstverantwortete Wohngruppe für acht junge Menschen mit Behinderung und eine inklusive Kulturwerkstatt im gleichen Gebäude. Ziel ist es, dass die Bewohner:innen ihre individuelle Form der Selbstbestimmung finden und durch die inklusiven Kultur- und Freizeitangebote im Haus am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Es soll ein Miteinander im gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden, in dem Menschen mit und ohne Behinderung voneinander lernen.

 

zusammen kaffee 2.0

Zusammen kaffee 2.0 ist ein Ort, an dem gesellschaftliche und kulturelle Diversitä̈t sichtbar, erlebbar und zelebriert wird. Das hochwertige kulinarische Angebot entsteht auch in Verbindung mit dem interkulturellen inklusiven Garten „zusammen gärtnern“. In der Küche und dem Cafébetrieb werden Qualifizierungsmöglichkeiten und ein starkes Sozialnetzwerk für Menschen mit Fluchtbiografie angeboten. Mit kostenfreien, involvierungsstarken interkulturellen Kulturformaten bietet das zusammen kaffee ein inklusives empowerndesProgramm für alle.

StadtWandler

StadtWandler macht nachhaltige Organisationen in Freiburg mit einer Landkarte und einem Veranstaltungskalender sichtbar. Die Internetplattform bringt so die Freiburger Nachhaltigkeits-Community zusammen und vereint die Beteiligten aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft. StadtWandlerverfolgt das Ziel, in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit ein knappes Gut ist, über die Grenzen der Filterblasen hinaus und mit ALLEN zusammen die Zukunft der Stadt zu gestalten und konstruktive, zukunftsfähige Ideen zu verbreiten. Mit dem unabhängigen und allparteilichen Medium werden die Nachhaltigkeitsprozesse in der Stadt verfolgt sowie Austausch und Debatten Raum gegeben.

Unsere Förderer

Das Sozialstarter Programm wird ermöglicht mit der Freundlichen Unterstützung der Heidehof Stiftung und der Deutsche Postcode Lotterie!